Herren Schuhe Niedrig Schuhe - Turnschuhe 118 Lacoste | Lacoste Lerond 118 Turnschuhe Cam 7-35cam00744c1 Navy Blau Turnschuhe - e3c044

Herren Schuhe Niedrig Schuhe - Turnschuhe 118 Lacoste | Lacoste Lerond 118 Turnschuhe Cam 7-35cam00744c1 Navy Blau Turnschuhe - e3c044

idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Home > Pressemitteilung: Warum die Spree rückwärts fließt
d e c
Medienpartner:


25.08.2003 12:48

Herren Schuhe Niedrig Schuhe - Turnschuhe 118 Lacoste | Lacoste Lerond 118 Turnschuhe Cam 7-35cam00744c1 Navy Blau Turnschuhe - e3c044

Josef Zens Pressestelle des Forschungsverbundes Berlin e.V.
Forschungsverbund Berlin e.V.

Dr. Martin Pusch vom Berliner Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei erklärt ein seltenes Phänomen und seine Hintergründe

Flussaufwärts oder flussabwärts - normalerweise ist diese Frage eindeutig zu beantworten. Oben ist die Quelle, unten die Mündung. Und das Gewässer fließt eben stromabwärts. Doch im Fall der Spree gibt es Ausnahmen. Wie in diesem Jahr. "Wir haben beobachtet, dass die Spree in Köpenick rückwärts fließt", berichtet Dr. Martin Pusch vom Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei im Forschungsverbund Berlin e.V. Der Grund: Die Einleitung von gereinigtem Abwasser aus Klärwerken übersteigt die Zufuhr des normalen Spreewassers aus dem Oberlauf.

Der Wasserberg und die Algen
"Es entsteht gewissermaßen ein Wasserberg in der Stadt", veranschaulicht Dr. Pusch, "und das Wasser fließt dann zu beiden Seiten ab". Das heißt, auch dort, wo die Spree in der Stadt "normal" fließt - flussabwärts von den Klärwerkseinleitungen -, ist die Situation anders als sonst. Ursache der Fließbewegung ist nicht mehr das Gefälle zur Mündung in die Havel hin, sondern die Einleitung des Abwassers. In den "Abwasserfahnen" entwickeln sich nun in der Stadtspree Massenbestände giftiger Blaualgen.

Ursachen des Wassermangels
Hintergrund ist der extrem heiße und trockene Sommer. Die Spree ist auf einem historischen Tiefstand. Nur noch 2,5 Kubikmeter Spreewasser pro Sekunde fließen in die Stadt, wo eigentlich (nach einem zwischen Berlin und Brandenburg geschlossenen Vertrag) mindestens 8 Kubikmeter fließen müssten. Gleichzeitig wird weiterhin Trinkwasser indirekt aus dem von der Spree durchflossenen Großen Müggelsee gefördert, so dass für die Berliner Stadtspree kein Spreewasser mehr übrig bleibt.
Der Wassermangel der Spree hat aber nicht nur saisonale Ursachen. Vielmehr fehlt dem Fluss schon seit einigen Jahren das Wasser, das in den ehemaligen Bergbauregionen der Lausitz abgeleitet wird. Dort laufen die riesigen Tagebaulöcher voll. Und so kommt es eben dazu, dass die Spree stellenweise rückwärts fließt. "Das war das letzte Mal im Jahr 2000 der Fall", sagt Dr. Pusch. "Allerdings ist die Situation in diesem Jahr wesentlich dramatischer, da der Wassermangel bereits im Frühjahr begann."

Die Menge macht's
Zwar sei die Qualität der Abflüsse aus den Klärwerken recht hoch, sagt Pusch, doch selbst bei einer Reinigungsleistung von 98 Prozent bleiben eben 2 Prozent Verschmutzung übrig. Angesichts von rund 500 Millionen Liter Abwasser, die täglich in die Spree geleitet werden, ergebe sich daraus eine erhebliche Belastung. Da die Berliner Stadtspree nahezu still steht, wird das Abwasser darin auch kaum verdünnt. Zur Zeit besteht das Wasser der Stadtspree daher überwiegend aus gereinigtem Abwasser. "Vor allem, wenn diese Mischung in den Müggelsee zurückfließt, kann es dort zu Algenblüten kommen", warnt Dr. Pusch. Die extrem trockene Witterung verschärft das Problem zusätzlich.

Müggelsee als Grenze
Der von der Spree durchflossene Müggelsee stellt eine Art natürliche Grenze dar. Weiter zurück kommt das Abwasser nicht. Doch gerade in diesen See soll es auch nicht gelangen. Dr. Pusch: "Sonst reichert sich das Abwasser irgendwann dort so an, dass auch die Trinkwasserversorgung leidet." Der Müggelsee ist nämlich das sauberste Trinkwasserreservoir Berlins. Gefiltert durch den Boden wird das See- und Flusswasser als so genanntes Uferfiltrat gefördert. Diese Art von Grundwasserversorgung hat sich bisher durch eine sehr hohe Wasserqualität ausgezeichnet. Doch die Gewässerökologen fürchten, dass durch die Trockenheit und die Einleitungen von Abwasser das natürliche Filtersystem an seine Grenzen gelangen könne. Von der Badewasserqualität ganz zu schweigen.
Berlin, die an Wasserressourcen ärmste Großstadt Deutschlands
Generell ist die Region Berlin-Brandenburg mit ca. 550 Litern Niederschlag pro Quadratmeter und Jahr die abflussärmste Deutschlands. Konkret bedeutet dies, dass für einen Einwohner des Spreegebiets nur ein Viertel der Wasserressourcen zur Verfügung steht, die für einen Einwohner anderer Flussgebiete zur Verfügung stehen (siehe Abbildung). Für Einwohner des wasserreichen Rheingebiets steht sogar achtmal soviel Wasser zur Verfügung. Dies steht zwar in einem scheinbaren Widerspruch zu der Vielzahl an Seen in und um Berlin. Allerdings, so erläutert Dr. Pusch vom IGB, sei deren Wassererneuerung sehr langsam. "Daher werden in Berlin für die Trinkwasserversorgung nicht Grundwasserleiter genutzt, sie würden sich zu langsam erneuern." Daher gewinnen die Berliner Wasserbetriebe (BWB) 75 Prozent des Trinkwassers Berlins (durch sogenannte Uferfiltration und aktive Grundwasseranreicherung) indirekt vor allem aus der Spree (vgl. Fachinfo der BWB unter , S. 3). Nur 25 Prozent der Trinkwasserressourcen beruhen auf natürlicher Grundwasserneubildung.

Wasserknappheit erfordert Kreislaufnutzung gereinigten Abwassers
Aufgrund der aktuell geringen Wassermenge in der Spree und ihren Zuflüssen besteht laut Dr. Pusch aktuell eine Wasserknappheit in Berlin. "Zur Zeit nutzen die Wasserwerke fast die gesamte zufließende Menge an Spreewasser. Insofern ist man an der Grenze der Wasserressourcen angelangt." Wegen der generellen Wasserknappheit haben die Berliner Wasserbetriebe daher in den westlichen Stadtbezirken schon seit Jahren eine teilweise Kreislaufführung des Wassers eingerichtet, das heißt eine Wiederaufbereitung des Abwassers zu Trinkwasser (nachzulesen in einer Veröffentlichung Berliner Wasserforscher; vgl. ). Dr. Pusch warnt: "Dies ist wegen der Medikamenten-Rückstände im Abwasser nicht risikolos." In keiner anderen Großstadt Deutschlands sei man, wie in Berlin, gezwungen, Abwasser wieder zur Trinkwassergewinnung zu nutzen.

Umdenken in der Wasserwirtschaft gefordert
Infolge des Klimawandels stehen der Region Berlin-Brandenburg in Zukunft Trockenjahre wie das aktuelle häufiger bevor. Das geht unter anderem aus der Klimastudie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung hervor (). Was ist also zu tun? "Wenn sich die aktuelle Situation nicht häufiger wiederholen soll", sagt Dr. Pusch, "dann muss im Spreegebiet in wasserreichen Zeiten mehr Wasser gespeichert werden." Dies bedeute, dass auch Hochwässer nicht möglichst schnell abgeleitet werden, sondern Überflutungen der Flussauen geduldet werden müssen, damit die Grundwasserleiter aufgefüllt werden können. Auch die vielerorts in Wald und Flur anzutreffenden Entwässerungsgräben müssten geschlossen werden oder zumindest mit regelbaren Stauwehren versehen werden. Insbesondere müssten auch die in der Vergangenheit ausgebauten Flussabschnitte der Spree renaturiert werden, damit der Wasserspiegel erhöht wird. Solche Maßnahmen sind bereits vom Landesumweltamt Brandenburg initiiert (vgl. ). "Ihre Umsetzung stößt aber vielerorts immer noch auf Widerstände", sagt Dr. Pusch.

Nähere Informationen: Dr. Martin Pusch, Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB), Tel.: 030 / 6 41 81 - 685

Hintergrundliteratur: KÖHLER, GELBRECHT, PUSCH (Hrsg): Die Spree. Schweizerbart Verlag (vgl. )

Das IGB gehört zum Forschungsverbund Berlin e.V. und ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Es betreibt multidisziplinäre Grundlagenforschung zur Struktur und Dynamik aquatischer Ökosysteme. Das IGB erarbeitet wissenschaftliche Grundlagen für neue Ökotechnologien, für nachhaltige Binnenfischerei und für ökotoxikologische bzw. -physiologische Bestimmungskriterien der Gewässergüte. Die Forschungen werden an Grundwasser, Seen, Flüssen und deren Einzugsgebieten überwiegend im nordostdeutschen Tiefland betrieben. Das Institut hat rund 170 Mitarbeiter und einen Etat von zirka elf Millionen Euro.
Kinder' Schuhe M dchen - Snow Stiefel Salomon | Salomon Xa Pro 3d Winter Ts Cswp J 398458 10 M0 Navy Blau High Stiefel And Others -,Kinder' Schuhe Jungen - Snow Stiefel Keen | Keen Basin Wp 1015015 Navy Blau High Stiefel And Others -,Beige - Glick Harvest 261230144 Damen Schuhe Clarks Glick Harvest 261230144 Nude Leder Clarks Flats Größe 43 EU 37 43 -Schwarz, Colourful, Weiß - Camozza 65260266 Damen Schuhe Marella Camozza 65260266 001 Marella Flats Größe 40 EU 44 37 -,Kinder' Schuhe Jungen - Stiefel Geox | Geox J Alonisso B. A J742ca 05422 C1269 M Grau, Navy Blau High Stiefel And Others -Damen Schuhe Niedrig Schuhe - Turnschuhe Carinii | Carinii B3972 Rosa Turnschuhe -,Damen Schuhe High Stiefel And Others - Schuhe Strellson | Strellson Brad 4010002392 Navy Blau Trekker Stiefel -,Damen Schuhe Niedrig Schuhe - Schuhe Baldaccini | Baldaccini 596100-a Gr n Heels -,Damen Schuhe Niedrig Schuhe - Flats Roberto | Roberto 543/C Blau Ballerina Schuhe -,Schwarz - Chorus Halo 261194684 Damen Schuhe Clarks Chorus Halo 261194684 Schwarz Suede Clarks Heels Größe 39 EU 42 36 -,Grau - 23-3261 Kinder' Schuhe Renbut 23-3261 Popiel-granat.W Renbut Niedrig Schuhe Größe 44 EU 44 40 -,Kinder' Schuhe M dchen - Stiefel Superfit | Superfit 2-00344-64 M Rosa High Stiefel And Others -,Damen Schuhe High Stiefel And Others - Snow Stiefel Moon Stiefel | Moon Stiefel W. E. Soft Shade 24004500001 Schwarz Winter Stiefel -,Herren Schuhe Niedrig Schuhe - Turnschuhe Calvin Klein Jeans | Calvin Klein Jeans Evert S0381 Schwarz Casual -,Damen Schuhe High Stiefel And Others - Wellingtons Tommy Hilfiger | Tommy Hilfiger Oxley 2z2 Fw56822108 Schwarz Wellingtons -,Schwarz - Numar_17_ks Damen Schuhe Unisa Numar_17_ks Schwarz Kid Suede Unisa Heels Größe 38 EU 42 42 -,Colourful, Rot - W Roshe Ld-1000 Jcrd 819845 400 Damen Schuhe Nike W Roshe Ld-1000 Jcrd 819845 400 Lyl Bl/Unvrsty Rd Nike Turnschuhe Größe 40 EU 41 43 -,Herren Schuhe Niedrig Schuhe - Schuhe Rieker | Rieker 19324-00 Schwarz Casual -Damen Schuhe Niedrig Schuhe - Turnschuhe Lacoste | Lacoste Carnaby Evo 117 1 7-33spw1010m2w Orange Turnschuhe -,Damen Schuhe Niedrig Schuhe - Stilettos Carinii | Carinii B3874 Rot Stilettos -Kinder' Schuhe Jungen - Wellingtons Tretorn | Tretorn Wings Kinder 47 310280 Navy Blau High Stiefel And Others -,Schwarz - Alida Mc F25999 1004 360 Damen Hausschuhe Scholl Alida Mc F25999 1004 360 Schwarz Scholl Hausschuhe Größe 42 EU 42 41 -,Braun - Rst-4584-05 Damen Schuhe Lasocki Rst-4584-05 Camel Lasocki Wedge-heeled Schuhe Größe 39 EU 41 36 -Herren Schuhe Niedrig Schuhe - Schuhe Rieker | Rieker 05256-25 Braun Casual -,Kinder' Schuhe M dchen - Snow Stiefel Renbut | Renbut 12-1463 Schwarz, Lila High Stiefel And Others -,Kinder' Schuhe M dchen - Schuhe Geox | Geox J Shuttle G. A J8406a 002au C4504 S Navy Blau Niedrig Schuhe -Kinder' Schuhe M dchen - Sandalenen Moschino | Moschino 26004 S1 Rosa Clogs And Sandalenen -,Damen Schuhe Pantoletten And Sandalenen - Sandalenen Gino Rossi | Gino Rossi Dn330m-sko-bgbl-3199-0 Beige, Schwarz Sandalenen -,Schwarz - 2640 Damen Schuhe Zinda 2640 Saffi Negro Zinda Heels Größe 43 EU 42 45 -Grau - 9-22161-26 Damen Schuhe Caprice 9-22161-26 Dune Sue. Comb 402 Caprice Flats Größe 42 EU 39 36 -,
Das IGB im Internet:
Der Forschungsverbund Berlin e.V. (FVB) ist Träger von acht natur-, lebens- und umweltwissenschaftlichen Forschungsinstituten in Berlin, die alle wissenschaftlich eigenständig sind, aber im Rahmen einer einheitlichen Rechtspersönlichkeit gemeinsame Interessen wahrnehmen.
Der FVB im Internet:


Weitere Informationen:

Ergänzung vom 25.08.2003

Sehr geehrte Damen und Herren,
leider wurde ein Teil eines Internet-Links in der oben genannten Pressemitteilung abgeschnitten. Hier nun also der vollständige Link (falls er erneut fehlt: oben im Text steht er hinter der Literaturangabe):


Merkmale dieser Pressemitteilung:
Biologie, Chemie, Ernährung / Gesundheit / Pflege, Geowissenschaften, Informationstechnik, Medizin, Meer / Klima, Umwelt / Ökologie
überregional
Forschungsergebnisse, Wissenschaftliche Publikationen
Deutsch




Wasserdargebot pro Einwohner in verschiedenen Flusseinzugsgebieten (in Kubikmeter des mittleren Wass ...

Wasserdargebot pro Einwohner in verschiedenen Flusseinzugsgebieten (in Kubikmeter des mittleren Wasserdurchflusses (MQ) pro Person und Tag).


Zum Download

x

Hilfe

Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
Verknüpfungen

Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

Klammern

Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

Wortgruppen

Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

Auswahlkriterien

Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).

Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Durch das Weitersurfen auf idw-online.de erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Datenschutzerklärung
Okay